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Orte der Nähe, Räume der Weite und Tiefe schaffen

Neue Pastoralen Räume sorgen für Diskussion - Netzwerk anstatt Revier - Ressourcenorientiertes Arbeiten anstatt überall alles machen - Innovation anstatt Resignation - Viele Fragen bleiben offen

Bei ihrer ersten Seelsorgekonferenz im neuen Jahr, am Dienstag, 9. Januar 2018 in Kirchheim, hatten die SeelsorgerInnen Pastoralreferentin Monika Albert zu Gast, die als verantwortliche Mitarbeiterin im Referat Gemeindeentwicklung über den augenblicklichen Stand der "Pastoral der Zukunft" in unserer Diözese informierte. Ein zukünftiger "Pastoraler Raum" ist zunächst der Organisationsraum für die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Anstatt des festen Raumes tritt das Netzwerk, in dem innovative Projekte ihren Platz haben. Zuständigkeiten gilt es zu klären und transparent in die Gemeinden zu kommunizieren. Wir brauchen Orte der Nähe und Räume der Weite und Tiefe, so Monika Albert. Dabei muss  nach den Bedürfnissen der Menschen gefragt werden, auch nach denen, die nicht regelmäßig die Sonntagsgottesdienste besuchen. Der größere Pastorale Raum bietet die Chance, die hauptamtlichen MitarbeiterInnen nach ihren Fähigkeiten einzusetzen, klare Zuständigkeiten und Ansprechspersonen zu benennen, eine bessere Erreichbarkeit zu gewährleisten, Vakanzzeiten besser abzufedern. Dass das Dekanat Würzburg links des Mains in Zukunft ein einziger Pastoraler Raum werden könnte, sorgte für engagierten Diskussionsstoff und ist für viele kaum vorstellbar, auch, wenn das Nachbardekanat Ochsenfurt ähnlich plant und hier einen Schritt weiter ist. Auf jeden Fall wird der Blick vermehrt auf alle Getauften zu richten sein. Weg von einer versorgten-, hin zu einer sorgenden Kirche.