"Lebendigte Gottesdienste - Gottesdienste mit Eltern, Kindern und Jugendlichen - erfrischende Gottesdienste - schöne Liturgien - moderne Lieder - zeitgemäße Sprache - verborgene Schätze wieder auffrischen - Gottesdienste an anderen Orten", das waren nur einige der Wünsche, die die TeilnehmerInnen der "Gottesdienstwerkstatt" am Mittwochabend, 31. Januar 2018, in Waldbüttelbrunn formulierten. Der Wunsch, die Kirchen wieder mit Leben zu füllen, lag allen auf dem Herzen. Es scheint, als sei die Sehnsucht, den Glauben zu feiern, immer mehr am Verdunsten. Auf der anderen Seite lassen sich Menschen zu bestimmten Anlässen und Lebenswenden gerne ansprechen. Hier wurde manch positives Beispiel genannt, wie die "Kirche für alle" in der Pfarreiengemeinschaft Hl. Franziskus im Maintal oder verschiedene Kindergottesdienste. Fakt ist aber auch, dass wir, gemessen an den Besucherzahlen, zu viele Gottesdienste feiern. Darunter leidet die Qualität. Eine Konzentrierung auf weniger Gottesdienste, wie sie der größere pastorale Raum ermöglicht, mit einem gefächerten Angebot für verschiedene Altersstufen und Neigungen, verbunden z. B. mit einer Agape, wäre eine attraktive Alternative zu den routinemäßig gehaltenen Mess- oder Wortgottesfeiern. Eine wöchentliche Messfeier am Sonntagabend, immer am selben Ort, zur gleichen Zeit, wäre vielleicht ein erster Schritt in diese Richtung.

