Am Ende der Wahlperiode des amtierenden Dekanatsrates haben Dekan Dr. Jürgen Vorndran und Dekanatsratsvorsitzender Dietrich Preiser die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte und deren StellvertreterInnen im Dekanat Würzburg-Stadt am Freitagabend, 19. Januar 2018, zu einem festlichen Abendessen mit Erfahrungsaustausch ins Burkardushaus eingeladen. Die Vertreter fast aller Würzburger Pfarrgemeinderäte berichteten von ihrer Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Zentrales Thema hierbei war die veränderte gesellschaftliche Situation, die ganz besonders auch in den Kirchen und Pfarrgemeinden zu spüren ist. Der Abbruch an religiöser Praxis ist nicht zu übersehen; viele Angebote passen einfach nicht mehr. Das Bewusstsein der Zugehörigkeit zur Kirche ist jedoch größer als der zurückgehende Gottesdienstbesuch. So kann die Zusammenarbeit in größeren pastoralen Räumen durchaus als Chance gesehen werden. In ersten Ansätzen wird dies auch bereits umgesetzt. Schwächere Gemeinden sind in einem größeren Verbund aufgefangen und aufgehoben. So leiht z. B. die große Nachbarpfarrei MinistrantInnen an die "kleine Schwester" aus. Man möchte in Zukunft den Christen am Rande mehr Raum geben, so ein Resümee der Räte. Als ein gelungenes Beispiel in diese Richtung berichten die Vertreter aus dem Dürrbachtal von ihrem "Forum aktive Gemeinde". Einig war man sich, dass die Pfarrer von den Verwaltungsaufgaben zu entlasten sind, damit sie mehr Zeit für die Seelsorge haben.








