Die Sommer-,Urlaubs- und Ferienzeit ist vorüber. Ob zu Hause oder in der Ferne, durften wir uns erholen, die Seele mal baumeln lassen, Kraft tanken – die meisten von uns, haben es so oder ähnlich diese Zeit erlebt. Doch nun hat der Alltag uns wieder: das Schuljahr hat begonnen, das Geschäftsjahr öffnete seine Auftragsbücher, neue Stelle wurden angetreten und viele Herausforderungen warten auf uns. Auch der farbenfrohe Herbst und die Erntezeit stehen vor der Tür.
Wie gut tut es in diesen Tagen mit den Worten „Ich wünsche Dir einen guten Anfang“ begrüßt zu werden. Ich nehme sie auf und schenke sie weiter, damit ihre Kraft sich weiter entfaltet. Sie sind wie ein Türöffner in die „neue – alte Zeit“ mit allem Alten- was Neu wird und dem Neuen was reift und sich verändert. Diese Worte ermutigen mich mein Leben weiter zu leben, mal mit Leichtigkeit und Schwung, mal mit Pflicht und nötigem Ernst. Sie wünschen mir Lebendigkeit und Kreativität. So viel und sicher noch mehr, kann ich in diesem guten Wunsch entdecken. Er ist für mich wie ein guter, willkommener und ermutigender Segensspruch.
„Der Herr behütet dein Gehen und dein Kommen von nun an bis in Ewigkeit“- diese Worte lesen wir im Psalm 121 Vers 8. In diesen Worten finde ich eine feste Zusage, dass Gott mich begleitet und mir die Kraft schenkt das Neue anzunehmen und zu gestalten. Aber auch die Gewissheit, dass ich nicht alleine bin und dass ich mich auf einen Gott verlassen kann, der das Leben will und mich begleitet. Die Krisen werden dadurch nicht leichter zu meistern und auch die Herausforderungen werden sicher nicht weniger. Aber die Kraft des Vertrauens in das Leben und in Gott wird mich unterstützen in meinem Wachstum, damit Neues möglich wird, Unbekanntes Formen annimmt und das Leben gelingt.
Ich wünsche Ihnen einen guten und gesegneten Anfang. Mögen diese Worte Sie demnächst begleiten, am Anfang und am Ende und sicher auch dazwischen.
Dariusz Cwik ist Priester, Therapeut und Supervisor,
lebt und arbeitet im Pastoralen Raum Würzburg links des Mains

